Es ist wichtig, den Unterschied zwischen Lenkzeiten und Ruhezeiten zu verstehen. Lenkzeiten beziehen sich auf die tatsächliche Zeit, in der ein Busfahrer am Steuer sitzt und das Fahrzeug lenkt. Ruhezeiten hingegen sind die Phasen, in denen sich der Fahrer von seiner Tätigkeit erholen kann, ohne am Lenkrad zu sitzen. Diese Arten von Zeiten sind gleichermaßen wichtig und sollten sorgfältig geplant und eingehalten werden.
Die Lenkzeit ist jede Zeit, in dem das Fahrzeug geführt wird. Dazu gehören auch Vorgänge wie das Warten an Ampeln oder in Staus. Im Vergleich dazu sind Fahrpausen wo der Busfahrer die Möglichkeit hat den Bus zu verlassen. Ein Beispiel für eine Pause wäre auf einer Raststätte, wo der Busfahrer die Möglichkeit besitzt sein Fahrzeug zu verlassen. Die Lenkzeit darf nur unter bestimmten Ausnahmen überschritten werden. Diese werden im weiteren Teil des Ratgebers besprochen.
Laut der IHK ist die Tageslenkzeit „die summierte Gesamtlenkzeit zwischen dem Ende einer täglichen Ruhezeit und dem Beginn der darauffolgenden täglichen Ruhezeit oder zwischen einer täglichen und einer wöchentlichen Ruhezeit.“ Die normale Tageslenkzeit darf 9 Stunden nicht überschreiten. Nach höchstens 4,5 Stunden muss eine für mindestens 45 Minuten eine Pause eingelegt werden. Die Pausen können auch aufgeteilt werden, in 30 Minuten und einer 15-minütigen Pause. Seit 2024 darf die 45-minütige Pause auch in zwei Teilen von mindestens 15 Minuten aufgegeteilt werden.
Der Tageslenkzeit steht die Ruhezeit gegenüber. Die IHK beschreibt die Ruhezeit als „jeden unterbrochenen Zeitraum von mindestens einer Stunde, in dem der Fahrer frei über seine Zeit verfügen kann. Keine Ruhezeiten sind Zeiten der Arbeit oder der Arbeitsbereitschaft sowie die im fahrenden Fahrzeug verbrachten Kabinenzeiten z. B. als Beifahrer bei Doppelbesetzung, die Beifahrerzeiten können jedoch Lenkzeitunterbrechung sein. Der Busfahrer muss innerhalb eines 24-Stunden Zeitraumes eine tägliche Pause einlegen.
Der Busstreik der Beschäftigten in der Stahlindustrie, der von der IG Metall unterstützt wurde, war ein wichtiger Meilenstein im Kampf für eine nachhaltige Zukunft. Die Beschäftigten kämpften leidenschaftlich für grünen Stahl, der umweltfreundlicher und Made in Germany ist. Dafür benötigt es staatlicher Unterstützung, da das Investitionsvolumen für die Unternehmen kaum stemmbar ist, um die benötigte Technologie zu bezahlen.